2019 Winter

Wunderbare weiße Welt im Zwitschereck :-)

 

 

 

 

Schneestöberer :-)

 

 

 

 

Brutus, 4 Jahre,

 

(geboren 2014) er ist  derzeit unser sorgenvollstes Kätzchen.

 

Er kam mit Louis im Herbst 2018 zu uns, ein ganz charmantes zartes Kerlchen, sehr menschenbezogen, zugewandt, an allem interessiert und fordert ganz zart seine Streicheleinheiten ein.

 

Brutus hat eine Ataxie, die mittelschwer ausgeprägt ist, mit der aber recht gut zurecht kommt. Auf glatten Böden läuft er nicht, sondern fährt eher „Schlittschuh“. Er rutscht mit den Beinchen hinten weg. Trotzdem versucht er sich an höher gelegenen Bettchen oder versucht auf Stühle zu springen, was ihm nicht immer gleich gelingt. Er spielt auch gern mit Bällchen, hopst hinterher oder „rutscht“.

 

Eines Morgens jedoch hat er uns einen gehörigen Schrecken eingejagt.

 

Er konnte früh kaum noch laufen, bog den Rücken krumm, begleitet von weinen und schreien.

 

Mit Schmerzmitteln versorgt musste er in die Klinik gebracht werden.

 

Dort ließen die Schmerzen  wieder nach, aber die Untersuchungen, vor allem die Reflex-Tests ergaben, seine Ataxie ist neurologischer Natur. Er ist nicht gestürzt, das konnte ausgeschlossen werden. Es war ein Ausfall im Gehirn.

 

Er ist leider auch fast blind :-(

 

…und hat insgesamt ganz langsame Reflexe. Daher auch sein immer „staunender“ Blick und sein oft vorsichtiges Wesen.

 

Er kommt damit zurecht, und er weiß sich zu behelfen und seine Defizite auszugleichen, bzw. wird sie als solche gar nicht wahrnehmen. Denn er traut sich zu, den einen oder anderen hier auch mal zu ärgern. Er spielt auch mit, wenn andere mit Bällchen rollen und hält sich immer an die Bälle die Klappern oder andere Geräusche machen.

 

Seine Probleme sind entweder angeboren als Hirnstammdefekt oder wurden durch eine Parasitenerkrankung ausgelöst als er noch klein war. Beides ist sehr wahrscheinlich, denn den Berichten der vorherigen Besitzer zufolge, wuchs er bereits mit dieser Ataxie auf.

 

Die Bluttestergebnisse brachten hervor, dass er möglicherweise vorgeburtlich, oder schon in der frühen Wachstumsphase mit Toxoplasmen in Kontakt gekommen ist. Dies kann neurologische Probleme beim Neugeborenen verursachen, und kommt bei ihm als Auslöser in Betracht.

 

Dadurch kann er  auch wieder motorische Ausfälle und epileptiforme Anfälle erleben  :-(

 

Sein zweites Problem:

 

Leider hatte er gleich mit der Ankunft eine Blasenentzündung und neben das Klöchen gepullert. Es stellte sich heraus, dass er Blasensteine hat. Zum Glück für ihn (noch) nicht obstruktiv. Deshalb bekommt er über einen längeren Zeitraum ein Medikament und ein Supplement, was das Milieu in der Blase entsprechend beeinflussen wird.

 

Leider stellt diese Erkrankung häufig ein wiederkehrendes Problem dar; es ähnelt den chronischen Blasenerkrankungen beim Menschen. Die Rezidivneigung ist nach der Therapiephase sehr hoch.

 

Das sind  natürlich alles keine guten Ergebnisse für Brutus. :-(

 

Aber wir  hoffen und bemühen uns natürlich, dass es gelingt ihn optimal mit Supplementen zu versorgen und er dadurch wenig Probleme haben wird. 

 

Das Eckenpullern ist leider bis heute geblieben, er wird es wohl auch nicht einstellen können, da seine neurologischen Probleme dabei auch eine große Rolle spielen werden.

 

Möchten Sie mit uns Brutus  begleiten und ihm seine Versorgung und weitere medizinische Betreuung sichern, dann unterstützen sie ihn bitte als Pate und können  ihm damit ein Leben in liebevoller und geborgener Obhut sichern.

 

 

 

 

Der kleine Timmy hat sich die größte und liebste Freundin schon ausgesucht:-)

 

 

 

 

 

Nach etlichen Tests,  nun die Freigabe für Timmy und Dinka zum Verlassen der Quarantäne und die Katzenkinderchen können endlich in die Gruppe, ins Haus,  alles entdecken, spielen und toben geben :-)

 

Sie sind ein ganzes Stückchen gewachsen:-) aber immer noch zarte kleine Katzenkinderchen die endlich lernen, üben und ihren Platz in der Gruppe finden müssen. Aber sie ziehen gleich mit den Mittleren und  Großen los :-)

 

 

31 Tage haben die Babys Timmy und Dinka wegen Giardienbefall in Quarantäne verbracht.

 

Behandelt wurden letztlich doch alle Katzen. 31 Tage mussten die Babys ohne die anderen Katzen verbringen. Das war traurig für die beiden.

 

Hatten sie doch schon ein paar kurze Erstbegegnungen in der Gruppe. In diesen Momenten hat der kleine Timmy den großen Blacky kennenlernen können. Es ist sehr schön, davon noch ein paar Bilder zu haben.

 

 

 

Schneezauber… vom 11. Januar 2019, vor der Begutachtung der Schäden die der Schnee über Nacht mit sich gebracht hat….

 

 

 

Nun ist das Blackylein gegangen. :-(

 

Alle intensiven Bemühungen der letzten Wochen und Tage konnten ihm nicht mehr helfen, es wurde eine palliative Begleitung. Der liebe gute einzigartige Blacky …

 

Seine letzen Tage waren gezählt, schneller als erwartet legte er sich immer mehr zu Ruh, schnurrte in sich hinein, verbrachte trotzdem seine Abende bei uns auf dem Sofa, beobachtete alle, aber schlief so viel….Dann begann eine Übelkeit die nicht mehr aufzufangen war… und  er ging fort :-(

 

Er war der Einzige, der hier auf seinem eigenen Zimmer, dem Neuankömmlingszimmer, bestanden hat und wieder dahin zurück wollte. Er nahm gerne an allem teil, aber er wollte auch immer seine Ruhezeiten in seinem Zimmer, für sich allein. Anfangs haben noch andere Katzen ab und zu sein Zimmer frequentiert, was ihm nicht so recht gefiel.  Also blieb es ganz allein sein Zimmer. So weit nur möglich, kann jeder haben was er möchte und wenn Blacky das Zimmer behalten wollte, dann konnte er es auch behalten, der schlaue Blacky.

 

Nun bist Du fort mein Blackylein. Der einzig wahre Batman.

 

In Liebe haben wir Dich aufgenommen und in Liebe umarmt, gehütet und gepflegt und geliebt. Wir wuchsen zusammen immer fester immer enger.

 

Nun müssen wir ohne Dich zurückbleiben. Ohne unseren Nachtwächter, der 23.00 Uhr den Garten kontrollieren geht, außer wenn es regnet. Aber es ist Deine Zeit, in Stein gemeißelt, Deine Nächte in denen Du Dich nicht entscheiden kannst ob Du das Sofa zum Nachtlager auserkoren hast, oder meine Decke oder Dein Zimmer. Es ist Deine Wahl, ich folgte Dir.

 

Nun bist Du allein in ein Land gegangen, in das ich Dir nicht mehr folgen kann und zurückbleiben muss.

 

Ich wünsche Dir in diesem Land, das Licht des Tages und die Schatten der Nacht die Du so sehr liebst. Ich wünsche Dir Deine Freunde und Dein Wohlgefühl, Deine Entdeckerlust und Deine so stimmgewaltige Beharrlichkeit, Deinen ansteckenden Frohsinn und Deine Gemütlichkeit. Als das,  was Dich die Jahre hier bei uns so besonders in unseren Herzen verankert hat.

 

Ich liebe Dich mein Blacklein. Und ich bin immer noch bei Dir, in den letzten verwunschenen Abenden mit Dir, in denen ich Dich ansah und fühlte, dass Du gehen wirst. :-(

 

 

Du bist hier
bei mir,
ich konnte Dich nicht halten,

nichts verhindern

Dir nichts mehr geben,

…und doch,
bist Du nicht fort.

Du warst bei mir
Ich habe für Dich gelebt,

Dich behütet und geliebt.

…Du bist nicht fort.

Die Zukunft
konnte uns nicht mehr gehören,
und doch ist sie nicht leer,

…denn Du bist nicht fort.

Die Stunden und Tage vergehen,
ich kann Dich nicht wärmen,

nicht halten, nicht fühlen.
Doch ich schütze die Erinnerung
an Dich und uns,
…denn Du bist nicht fort

 

Die Sterne sind nun Dein Zuhause,
Du bist im Wind der mich liebkost,
im Regen der mich küsst.
Du schenkst mir warme Sonnenstrahlen,
wenn ich traurig bin

und an Dich denke,

 

…denn Du bist nicht fort,

Du bist in mir.


 

 

 

 

Ein bisschen Silvestergetümmel und Gespiele, Geknister und Geraschel mit den besten Wünschen für einen gesunden Start in ein neues und erfolgreiches Jahr :-)

 

Die Tierhilfe LEO eV und alle ihre Pfötchen

 

 

 

Unser liebes, nun schwer erkranktes  Blackyschatzl hat von Familie Bessler ein ganz wunderbares, schönes großes Weihnachtsüberraschungspaket erhalten, mit Briefen der Kinder, gemalten Bildern, vielen Leckerein und Knuspersachen und es auch gleich mit all seinen Freunden ausgepackt, untersucht und geteilt.

 

Vielen lieben und ganz herzlichen Dank für die tolle Spende an alle Tiere hier.

 

 

 

 

Blacky, 18 Jahre, sehr wahrscheinlich Dünndarmtumor.:-(

 

Trotz aller sorgfältig abgewogenen Maßnahmen, die wir um ihm zu helfen unternommen haben, scheint sich seine Problematik nicht zu bessern. Er ist appetitlos und manchmal sehr zurückgezogen, obwohl er immer noch seine Kuschelzeiten genießt und abends vorm Ofen oder auf dem Sofa schlummert.

 

Aber man merkt ihm an, dass er weiß dass mit ihm ernsthaft einiges nicht mehr in Ordnung ist.

 

Manchmal hat er einen schon leicht abwesenden Blick. Dann ist er scheinbar nicht mehr im Hier und jetzt …:-(

Aber er reagiert immer  freundlich und so sehr zugewandt wenn er gestreichelt wird. Mein wunderbarer so schöner Freund, mein Blacky

 

Er hatte auch einige Tage einen Infekt der oberen Luftwege was ihn zusätzlich noch belastet hat. Das ist aber mittlerweile wieder überstanden.

 

Den Tag begrüßt er wie stets mit seinem feines Stimmchen und meldet seine Bedürfnisse an. Dann ruht er den Tag über viel und schläft oder beobachtet das Treiben und Spielen der anderen.

 

Wir hoffen so sehr, dass er noch ein Weilchen in unserer Mitte verbleiben mag und kann.

 

 

 

 

 

Weihnachten mit Jacqueline :-)

 

Ein paar ganz wunderbare Tage in der Vorweihnachtszeit und gemütliche kuschelige Feiertage hat  Jacquelinchen hier im Tierhäuschen mit uns verbracht.

 

Wie immer hatte Jacqueline viel Zeit für die Mäuse, Ausgeglichenheit und ganz viel Streicheleinheiten dabei.

 

Vielen Dank liebe Jacqueline für die schönen Tage, die  besinnliche Zeit, Deine wunderbare Geduld mit den Tieren und Deine lieben Spenden und Unterstützung für alle hier.