Unsere Sorgen - Schätzchen:

Karlchen, geboren 2019

Karlchen  stammt aus einer „Hobbyzucht“, Tiere die für den Verkauf gezüchtet werden. Eins das nicht normgerecht geboren wird, hat in aller Regel keine Chance auf seinen Versuch das Leben anzunehmen und sich so gut wie nur möglich entwicklen zu können :-(

 

Karli hatte nicht das Glück mit einem gesunden Körper geboren zu werden :-( Er konnte nach seiner Geburt nicht stehen, musste  zum Trinken aufgestellt und betreut werden, denn er wurde kümmerlich und mit etlichen organischen und körperlichen Schäden/ Gelenke, Knochen, Muskeln.. geboren. In seiner Herde konnte er nicht bleiben und gelangte zu einer Pflegerin. Aber auch da war das, was ihm vom Leben bleibt nicht so sicher, denn er wurde uns ans Herz gelegt. Natürlich kann er in unserm Lebensgarten nun für immer bleiben. Wie lange das sein wird, ist sehr ungewiss.

 

Er ist langsam, sucht aber Anschluss an die Gruppe und es ist ihm sicher recht, dass es hier für ihn überschaubar ist und er nicht annehmen muss, dass er zurückbleiben könnte. Karli zeigt sich aufgeschlossen und ist sehr interessiert an allem Neuen. Er atmet schwer, aber er hat einen sehr guten Appetit und wird mit Proteinreicher Zusatznahrung versorgt.

Aber er ist 1 Jahr lang und 5 Monate immerhin gut vorwärts gekommen. Er will dabei sind, braucht seine Freunde und hat seinen Halt darin.

Für Karli werden wir noch schauen, inwieweit ihm medizinisch ein Stück weit geholfen werden kann.

 

Bitte unterstützt mit einer Patenschaft Karlchens Leben hier in der Tierhilfe LEO.

Kater Kasimir, geboren 2005

Kasimir  verlor sein zu Hause auf recht drastische Weise,  über Nacht wurde er aus seinem Wohnungsleben ausgesperrt  und konnte auch bei der Nachbarin nicht bleiben. Sie bemühte sich für Kasimir ein neues Zu Hause zu finden, aber ein 15 jähriger Kater hat wenig Chancen. So gelangte sie mit ihrer Suche zu uns.

 

 

Wir wollten es nicht unversucht lassen, Kasimir  ein neues zu Hause zu geben.

 

Nun versuchen wir mit Geduld und Ruhe Kasimir nach und nach in die Katzengruppe zu integrieren. Das wird nicht leicht, denn so viele Katzen kannte Kasimir in seinem Leben nicht. Aber er hatte früher einen Katzenkumpel. Wir hoffen, dass er dadurch soweit soziales Miteinander lernen und erleben konnte, dass er nun darauf zurückgreifen kann.

 

Kasimir ist natürlich sehr  traurig und deprimiert. Er kennt uns nicht, er weiß nicht wo er hingebracht wurde, er hat alles verloren was er kannte und er fühlt sich einsam.

Man kann ihn streicheln und gut zureden und in seiner Nähe bleiben, aber es braucht Zeit bis er Vertrauen fassen kann…

 

Im Moment gilt alle Mühe seiner Nahrungsaufnahme, die er  recht konsequent verweigert. Er hat erst ein paar Stückchen zu sich genommen. Da er schon ein Katzenopi  ist, unter Harngries leidet und recht beleibt beieinander ist, sollte er nun auf keine Fall fasten.  Wir bemühen uns gerade mit viel Zuwendung und Geduld sein Interesse an Nahrung und Leckereien zu wecken…

 

Wir würden uns sehr über eine Patenschaft für Kasimir freuen.

Samuel 2,5 Jahre

 

 

Samuel, geboren September 2017

 

Samuel kam mit seinem kleinen Freund Edgar zu uns in die Tierhilfe. Beide Katerchen stammen aus Rumänien, sie waren noch Katzenkinder und sie hatten  beide leider ein Handicap.

 

Samuel konnte sei rechtes Vorderbeingelenk  nicht strecken. Vermutlich ist dafür ein Unfall oder Misshandlung die Ursache, so dass sich das Gelenk nicht richtig entwickeln konnte. Er hat sich angewöhnt auf dem geknickten Gelenk zu laufen. Leider verkürzen sich dadurch immer mehr die Sehnen und Muskeln.

 

Es war nicht möglich ihm das Gelenk wieder funktionsfähig zu richten. Aber man konnte ihm das Gelenk versteifen und das Beinchen entsprechend kürzen, so dass er wieder auf dem Pfötchen laufen kann. Er kann das Pfötchen allerdings  nicht mehr einknicken. Was ihm aber keine Probleme bereitet. Er kann wieder auf 4 Füsschen munter durch den Garten laufen, springen, hüpfe und klettern :-)

 

So belassen konnte man sein Beinchen nicht, denn sein Gangbild war schief und krumm, es führt dazu, dass er eines Tages dadurch weitere Probleme in der Schulter und im Rücken bekommen hätte.

 

Samuel ist ein  herziges Kerlchen, ganz verschmust und sehr sozial zu allen Katzen und Hunden hier. Mit seinem Freund Edgar, den er liebt und braucht zeigt er jeden Tag wie glücklich und abenteuerlustig er hier ist.

 

Wenn Sie Pate werden möchten für Samuel, dann unterstützen sie sein Leben in Sicherheit und liebevoller Obhut.

 

 

 

 

 

Herbst 2019

Sam hat's geschafft:-) :-) :-)

 

Es geht los, es geht raus :-)

 

 

 

 

 

 

Mit 4 geraden Beinchen, alles ist möglich: springen, rennen, laufen, schleichen, hopsen, hüpfen, klettern, spielen, toben…:-)

 

Es war so ein langer Weg, er musste so viel Geduld haben, so viel warten und zuschauen wie die anderen in den Garten rennen.... aber es hat sich so gelohnt. :-) Natürlich müssen die Rumrennzeiten noch ein bisschen dosiert werden, aber er hat sein Leben zurück . :-)

 

Eine chirurgischer Meisterleistung vom Herrn Dr. Pfeil/Tierklinik Dresden,  aus seinem verkümmerten Beinchen, ein so funktionsfähiges  wunderbares gerades Bein zu erschaffen.

Vielen vielen Dank!

Nuschka, geboren 2011

Nuschka kam bereits mit Deprivationssyndrom zu uns. Das bedeutet, sie leidet unter einer Entwicklungsstörung / eine Art Hospitalismus.  Es fehlte in ihrer frühesten Kindheit an  gesunden Entwicklungsmöglichkeiten, an Reizen und Herausforderungen, Kontakten zu fremden Menschen und belebter Außenwelt.  

Daraus resultierend mangelt es ihr an Kompetenzen um mit den unterschiedlichsten  Situationen Umwelt zurechtkommen zu können. Alles Fremde bereitete ihr Panik, Ängste und  Schrecken. Da ist nicht nur das Postauto oder ein fremdes Auto, sondern auch die Mülltonne am Tor, ein Fahrrad, oder  ein abgestelltes Paket und praktisch jeder ihr unbekannte Mensch.

 

Natürlich haben wir versucht was wir konnten,  um sie an verschiedene Situationen und fremde Menschen heranzuführen. Aber für Nuschka konnte nicht viel an Verbesserungen erreicht werden. Auch fehlte hier in der Tierhilfe die Zeit, sie jeden Tag einzeln  mit in die Stadt oder an verschiedene Orte führen zu können.

Ihr Verhalten ist bis heute extrem unsicher und ängstlich. Was sie nicht mit Rückzug löst, sondern mit lautem  stereotypem Bellen und  sorgenvollen  Miteinbeziehen ihrer Hundefreunde. So wie ihr das Rudel Sicherheit gibt,  so strahlt sie aber auch ihre Unsicherheit auf die anderen aus, die ihrerseits ebenso schnell unsicher werden.  Daher ist es für die Hunde immer eine große Herausforderung fremde Menschen hier auf ihrem Grundstück zu empfangen und sie brauchen viel Zeit und wiederholende Besuche um Vertrauen aufbauen zu können.

 

So sind ihr sicherer Hafen und unsere Struktur ihr liebgewonnenes  Zuhause hier. Sie liebt ihre Hunde und ihre Katzen und ist in dieser sicheren Umgebung eine freundliche und ganz fröhliche aktive Hündin.

 

Zu ihrem Deprivationssyndrom kommt, das Nuschka etliche Allergien bewältigen muss und nun auch an Perianaldrüsensyndrom leidet. Das erfordert monatlich hohe Ausgaben für  spezielle Medikamente die den Juckreiz und die Entzündung  in Kontrolle behalten, um ihr das dauernde Tragen einer Halskrause  ersparen zu können.  Regelmäßig verschlechtert sich die Situation und die Medikamente müssen angepasst und modifiziert werden. Eine Operation ist  leider mit etlichen Nebenwirkungen verbunden, die ihr im Nachhinein andere schwerwiegende Probleme wie Inkontinenz bescheren können. Deshalb ist das aktuell keine Option. Wir hoffen noch auf andere therapeutische Ansätze zurückgreifen zu können.

 

Mit einer Patenschaft können Sie Nuschka helfen ihre gesundheitlichen Maßnahmen  zu sichern.

Brutus 6 Jahre

Brutus, 4 Jahre,

(geboren 2014) er ist  derzeit unser sorgenvollstes Kätzchen.

 

Er kam mit Louis im Herbst 2018 zu uns, ein ganz charmantes zartes Kerlchen, sehr menschenbezogen, zugewandt, an allem interessiert und fordert ganz zart seine Streicheleinheiten ein.

 

Brutus hat eine Ataxie, die mittelschwer ausgeprägt ist, mit der aber recht gut zurecht kommt. Auf glatten Böden läuft er nicht, sondern fährt eher „Schlittschuh“. Er rutscht mit den Beinchen hinten weg. Trotzdem versucht er sich an höher gelegenen Bettchen oder versucht auf Stühle zu springen, was ihm nicht immer gleich gelingt. Er spielt auch gern mit Bällchen, hopst hinterher oder „rutscht“.

 

Eines Morgens jedoch hat er uns einen gehörigen Schrecken eingejagt.

 

Er konnte früh kaum noch laufen, bog den Rücken krumm, begleitet von weinen und schreien.

 

Mit Schmerzmitteln versorgt musste er in die Klinik gebracht werden.

 

Dort ließen die Schmerzen  wieder nach, aber die Untersuchungen, vor allem die Reflex-Tests ergaben, seine Ataxie ist neurologischer Natur. Er ist nicht gestürzt, das konnte ausgeschlossen werden. Es war ein Ausfall im Gehirn.

 

Er ist leider auch fast blind :-(

 

…und hat insgesamt ganz langsame Reflexe. Daher auch sein immer „staunender“ Blick und sein oft vorsichtiges Wesen.

 

Er kommt damit zurecht, und er weiß sich zu behelfen und seine Defizite auszugleichen, bzw. wird sie als solche gar nicht wahrnehmen. Denn er traut sich zu, den einen oder anderen hier auch mal zu ärgern. Er spielt auch mit, wenn andere mit Bällchen rollen und hält sich immer an die Bälle die Klappern oder andere Geräusche machen.

 

Seine Probleme sind entweder angeboren als Hirnstammdefekt oder wurden durch eine Parasitenerkrankung ausgelöst als er noch klein war. Beides ist sehr wahrscheinlich, denn den Berichten der vorherigen Besitzer zufolge, wuchs er bereits mit dieser Ataxie auf.

 

Die Bluttestergebnisse brachten hervor, dass er möglicherweise vorgeburtlich, oder schon in der frühen Wachstumsphase mit Toxoplasmen in Kontakt gekommen ist. Dies kann neurologische Probleme beim Neugeborenen verursachen, und kommt bei ihm als Auslöser in Betracht.

 

Dadurch kann er  auch wieder motorische Ausfälle und epileptiforme Anfälle erleben  :-(

 

Sein zweites Problem:

 

Leider hatte er gleich mit der Ankunft eine Blasenentzündung und neben das Klöchen gepullert. Es stellte sich heraus, dass er Blasensteine hat. Zum Glück für ihn (noch) nicht obstruktiv. Deshalb bekommt er über einen längeren Zeitraum ein Medikament und ein Supplement, was das Milieu in der Blase entsprechend beeinflussen wird.

 

Leider stellt diese Erkrankung häufig ein wiederkehrendes Problem dar; es ähnelt den chronischen Blasenerkrankungen beim Menschen. Die Rezidivneigung ist nach der Therapiephase sehr hoch.

 

Das sind  natürlich alles keine guten Ergebnisse für Brutus. :-(

 

Aber wir  hoffen und bemühen uns natürlich, dass es gelingt ihn optimal mit Supplementen zu versorgen und er dadurch wenig Probleme haben wird. 

 

Das Eckenpullern ist leider bis heute geblieben, er wird es wohl auch nicht einstellen können, da seine neurologischen Probleme dabei auch eine große Rolle spielen werden.

 

Möchten Sie mit uns Brutus  begleiten und ihm seine Versorgung und weitere medizinische Betreuung sichern, dann unterstützen sie ihn bitte als Pate und können  ihm damit ein Leben in liebevoller und geborgener Obhut sichern.

Lola 17 Jahre

 

Als Lola ( geboren 2003)  zu uns gelangte hatte sie einen vollkommen geschorenen Körper. Wie bei vielen Katzen der langhaarigen Rassen versuchen viele Menschen die Pflege des Fells mittels der Ganzkörperschur zu reduzieren. Leider wird dabei immer unterschlagen, das Katzen nur unter einer Vollnarkose geschoren werden können, da sie niemals diese Prozedur dulden würden. Meist sind diese Katzen so verfilzt, das es nur noch diesen Ausweg gibt um die Knoten aus den Haaren zu entfernen.

 

Für Lola hatte diese Ganzkörperrasur einige heftige Nachteile. Das Haar wuchs zunächst nicht wieder nach. Sie blieb einen ganzen Sommer vollkommen nackt und musste vor der Sonne mit einem Jäckchen und Sunblockern geschützt werden. Wie sich herausstellte, hatte sie durch die Narkose zusätzlich einen Schaden der Nieren erlitten, der zunächst vorrangig behandelt werden musste. Mit viel Flüssigkeit und Diätnahrung konnte ihre recht hohen Nierenwerte wieder gesenkt werden. Für die Zukunft bedeutet dies für die kleine Lola, das ihre Nierenwerte unter Beobachtung bleiben müssen, da sie bei reduzierter Flüssigkeitsaufnahme schnell wieder ansteigen und sie stets viel Flüssigkeit erhalten muss.

 

Das Haar begann im letzten Herbst langsam wieder zu wachsen. Mit reichlicher Gabe an Vit B Komplex, reichhaltigen Ölen und Zinksupplementierungen begann der Körper wieder das Haarwachstum zu aktivieren. Wie sich nun herausstellte verliert Lola regelmäßig großflächig zeitweise ihr Fell, und leider wächst es nicht in seiner früheren Dichte und auch nicht mit Deckhaar und Unterwolle nach. Es ist vielmehr ein fusseliges strohiges Haar, das sie nicht richtig wärmen kann. Lola liegt viel im Körbchen vor dem Ofen und mag es auch, wenn man sie mit weichen Deckchen einhüllt und ihr ein Nestchen baut.

 

Kein Tier bei uns wird einer Ganzkörperschur ausgesetzt. Wir sorgen dafür das alle Katzen mit langem Haar sehr regelmäßig gekämmt und gebürstet werden. Auch dann, wenn manche Katzen erst sehr behutsam lernen müssen, das ein Kamm oder eine Bürste ihr nicht schaden und sie keine Angst davor haben müssen. Mit viel Liebe und Geduld werden alle Langhaarkatzen bei ihrer Fellpflege unterstützt. Auch die kleine Lola kann mittlerweile sehr gut tolerieren das wir sie kämmen und bürsten. Leider verliert sie oft auf Handtellergroßen Flächen ihr Haar und ihre Haut muss während des Sommers vor UV Strahlung geschützt werden.

 

Sie können für Lola eine Patenschaft übernehmen und ihr somit sicherstellen, das sie regelmäßige Kontrolle ihrer Nierenwerte erhalten kann um ihre Gesundheit ein ganzes Leben lang schützen zu können.

 

Simba 17 Jahre

 

( geboren 2003)

Er kam mit 5 Jahren aus Spanien mit einem weiteren Katerkumpelchen. Sie konnten dort gerettet werden, jedoch nur Simba konnte bei uns bleiben, da sein Freund unter schwerer FeLV Infektion litt, 2 Wochen nach Ankunft in der Tierklinik verbrachte, und auf Grund der hohen Ansteckungsgefahr für unsere anderen Mitbewohner nicht bleiben konnte.

 

Simba verbrachte 12 Wochen in Quarantäne bei uns, musste gegen einige Infektionen behandelt werden. Zurückgeblieben ist für ihn, das er sehr anfällig ist, schnell Infektionen aller Art und Magen- und Darmprobleme bekommt. Ein sensibles Katerchen, der zudem keine Krallen an den Vorderbeinchen besitzt. Sie wurden ihm einmal in seinem Heimatland amputiert. Tierfeindliche Menschen glaubten wohl ihr Sofa mit dieser Tierquälerischen Maßnahme zu schützen. Seine Schwanzspitze weist 2 eingeknickte Stellen auf, er mag dort nicht berührt werden. Vermutlich rühren diese Stellen von früheren Brüchen.

 

Simba benötigt auf Grund seiner Sensibilität in der Verdauung zeitweise Schonkost und speziell gefertigte Diäten. Er muss regelmäßig mit Verdauungsunterstützenden Nahrungsergänzungen versorgt werden, damit sein Darmmilieu im Gleichgewicht verbleibt. Immun- stimulierende Substanzen helfen ihm den ständigen Infektionen zu widerstehen.

 

Wenn sie Pate für Simbali werden möchten, helfen sie ihm eine stabile Gesundheit zu erhalten und seine Lebensqualität zu sichern.

 

 

Frida 12 Jahre und Resi 11 Jahre / Mutter und Tochter

 

Frida (geboren 2008)  und ihre Tochter Resi ( geboren 2009)  sind als Notfälle zu uns gelangt. Frida wurde einmal als ganz junge tragende Katze nach dem Umzug ihrer Familie einfach zurückgelassen.

Sie irrte umher und suchte einen Platz in der Nähe von Menschen um ihre Babys zur Welt zu bringen. Auf einem Hof wurde sie zwar geduldet, aber mit ihrem letzten verbleibendem Kind dann doch gewaltsam und bösartig vertrieben. Vor allem für die noch sehr junge Resi wurde dies zu einem prägenden Trauma.

Über die ortsansässige Tierhilfe ohne Tierheim, fand sie zunächst mit ihrem Kind einen Unterschlupf in einem anderen Haus, aber auch da versuchten die benachbarten Menschen sie mit ihrem Kind schnellstmöglich wieder loszuwerden.

Mit Verjagen, Verscheuchen und dem Auslegen von Giften wurde es gefährlich für die Frida und Resi, die niemand haben wollte. Diesem Hilferuf zufolge nahmen wir die beiden bei uns auf.

 

Frida ist eine sehr mitteilungsfreudige Katze, die sich schnell an ihre neuen betreuenden Menschen angeschlossen hat.

Resi blieb leider, auf Grund ihrer schlechten Erfahrungen in der Kindheit, bis heute ein sehr scheues und ängstliches kleine Kätzchen. Menschen gegenüber hat sie sich nie öffnen können, bleibt in sich zurückgezogen, schreckhaft und furchtsam.

In der Katzengruppe hat sie jedoch Kontakte und Anschluss finden können, und im imposanten und ausgeglichenem Simba einen beschützenden Freund.

Das enge und anhängliche Verhältnis zu ihrer Mutter Frida hat sie behalten, es ist elementar für sie jederzeit in der Nähe ihrer Mutter sein zu können. Hat sie ihre Mutter aus den Augen verloren, maunzt sie unglücklich laut und durchdringend, bis sie sie wiedergefunden hat.

 

Wenn Sie mithelfen möchten, Frida und ihrer kleinen Resi das beschützende Zuhause zu erhalten, dann werden Sie Pate für die beiden, und sichern ihnen damit ein Leben in liebevoller und geborgener Obhut.

 

Mnene 17 Jahre und Ludwig 15 Jahre

 

Mnene (geboren 2003) , Ludwig (geboren 2002) und Elizabeth sind durch eine Notfallsituation zu uns gelangt. Ursprünglich wurden Elizabeth und Ludwig als ganz junge Tiere in Tanzania auf der Straße geboren und von liebevollen, deutschen Mitmenschen aufgenommen, gepflegt und versorgt. Die schwangere Elizabeth brachte ein einziges Junges ( Mnene) zu Welt. Alle drei gelangten nach ihrem Auslandsaufenthalt mit ihren Menschen nach Deutschland.

Vor einem halben Jahr stand für die Familie wieder ein längerer Auslandsaufenthalt an, und so suchten Elizabeth, Mnene und Ludwig zusammen ein neues zu Hause. Elizabeth nun mittlerweile 11 Jahre alt, war an Krebs erkrankt und bereits einmal operiert.

 

Mit viel Mühe gelang es jedoch nicht für alle drei zusammen eine neue Familie zu finden, so dass Ludwig von den beiden anderen getrennt und allein vermittelt wurde.

 

Zwischenzeitlich wurden wir auf die beiden anderen älteren Katzen aufmerksam, für die sich leider keine neuen Besitzer finden wollten.

Wir versicherten die beiden zu nehmen, da ihre Aussichten auf Grund ihres hohen Alters verschwindend gering waren, eine neue Heimat zu finden.

 

Zu selben Zeit brachten die neuen Besitzer von Ludwig, das arme und völlig verängstige Kätzchen zurück. Einsam und auf sich allein gestellt, hatte Ludwig allen Lebensmut verloren, und sich selbst aufgegeben. Die neuen Besitzer fanden an der in sich gekehrten und traurigen Ludwig keine Freude und brachten Ludwig wieder zurück.

 

Nun konnten alle drei zusammen ihren Weg in unsere kleine Tierhilfe antreten, und dies erwies sich als großes Glück für Ludwig, die inmitten ihrer Katzenfamilie wieder neuen Mut und Zuversicht schöpfen konnte.

Alle drei haben sich sehr schnell eingelebt und Haus, Garten und ihre neuen Katzenfreunde erobern können.

 

Leider war Elizabeths Krebserkrankung schon sehr weit fortgeschritten. Nach nur wenigen Wochen im neuen zu Hause konnten wir nicht mehr viel für sie tun, als sie liebevoll und sehr behutsam auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Wir sind dennoch sehr froh darüber, dass diese kleine Katzenfamilie zusammen noch einmal einen neuen beschützten Lebensabschnitt antreten durften, auch wenn uns Elizabethchen schon sehr früh wieder verlassen musste.

 

Nun sind Mnene und Ludwig sehr aufeinander angewiesen und es ist ein großen Glück, dass sie sich einander haben können, um sich gegenseitig zu bestärken und ihren Lebensabend genießen können.

 

Bei beiden zeigt sich nun auch ihr fortgeschrittenes Alter…

 

Mnene bekam so langsam Geheimratsecken und die zarte Ludi wurde ein bisschen schmaler.

 

Untersuchungen haben ergeben, dass Mnene eine Schilddrüsenüberfunktion hat und Ludi eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung. Damit sind beide nun in das tägliche Ritual der Medikamentengabe und Supplementen Unterstützung mit eingebunden.

 

Das war nicht so ganz leicht, da Mnene eine solche „energischere Zuwendung“ jetzt nicht eingeplant hatte ;-) Aber mittlerweile klappts ganz prima :-)

 

Einige Auffälligkeiten in Mnenes verhalten haben sich seit seiner Therapie schon sehr verbessert, bei Ludi warte ich gerade darauf, dass sie ein bisschen zunimmt. Ihr Allgemeinbefinden hat sich ebenfalls verbessert und die Symptome wie Erbrechen, Müdigkeit und Zurückgezogenheit sind nach Beginn ihrer Therapie verschwunden.

 

Beide freuen sich nun auf den Frühling, auch wenn sie den Garten noch nicht aufsuchen weil er ihnen zu kalt ist, schauen sie doch jeden Tag nach den Sonneneckchen in der Stube um sich ausgiebig zu sonnen.

 

Die Unterstützung beider Kätzchen bedeutet nun einiges an finanziellen Ausgaben für Nahrungsmittel, Medikamente und Nahrungszusätze.

 

Wenn jemand helfen mag die beiden lieben Senioren Ludi und Mnene zu unterstützen, würden wir uns ganz sehr freuen.

Teddy 14 Jahre

 

Teddy ( geboren 2006) fand mit ihrem Bruder Winnii 2008 bei uns Aufnahme.

Leider hatten diese beiden einen denkbar ungünstigen Start in ihr neues Leben. Von unverarbeiteten Umzügen und vielleicht auch viel Einsamkeit in ihrem früheren Zuhause traumatisiert, waren ihrer beider Magen und Darm von Haaren verfilzt und sie konnten beide lange Zeit überhaupt nicht selbständig essen. Verweigerten dies teils aus Kummer und auf Grund bestehender Magen-Darmprobleme.

 

Beide sind äußerst sensibel und verschüchtert zu uns gelangt. Dennoch musste nach einigen Tagen des Einzugs in unserer Pflegezimmer, die Nahrungsaufnahme durchgesetzt werden. Teddy wog zu diesem Zeitpunkt nicht viel über 2 Kilo und musste dringend Nahrung zu sich nehmen. Auf medikamentösem Wege sollte zumindest vorübergehend der Appetit und das Hungergefühl aktiviert werden. Es stellte sich als äußerst schwierig heraus solch traumatisierten und verschreckten Katzen Medikamente zu verabreichen. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Tierklinik konnte zwar das Problem der Haarverfilzungen im Verdauungssystem behoben werden, aber es löste nicht das mittlerweile akute Unterlassen der selbständigen Nahrungsaufnahme.

Beide Katzen wurden nun von uns mit sehr viel Mühe über Fläschen ernährt. Es war schwieriger als erwartet und stieß bei beiden zunächst auf wenig Mithilfe. Für die kleine Teddy war bereits ein akutes Stadium erreicht, und wollten wir ihr eine parenterale Ernährung durch eine Magensonde in der Tierklinik ersparen, musste sie lernen Nahrung über das Fläschen anzunehmen. Nach und nach lernten sie begreifen, dass sie nur schlucken müssen und kooperierten mit uns. Ebenso langsam und vorsichtig erkundeten sie ihr neues Terrain und die neuen Mitbewohner in ihrem neuen Zu Hause.

 

Bis heute braucht Teddy nach wie vor Hilfe und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme, was sie heute jedoch ganz wunderbar akzeptieren kann. Wie sich herausstellte leidet Teddy unter einer beginnenden Niereninsuffizienz und an wiederkehrenden Blasenentzündungen, die wir in ihrem Verlauf so gut wie nur möglich versuchen einzudämmen und aufzuhalten.

 

Ihr Bruder Winnii dagegen hat es geschafft wunderbar allein zu essen, sich gesundheitlich zu stabilisieren und benötigt nur gelegentlich zusätzliche Hilfe. Er hat viele neue Freunde gefunden mit denen er überglücklich ist.

 

Teddy ist eine ganz liebe und sensible menschenbezogene Katze, die sehr viel Zuwendung benötigt.

 

In unregelmäßigen Abständen zeigt Teddy psychische Probleme mit stereotypen Verhaltensweisen, deren Ursachen bislang ungeklärt sind. Diese Stereotype sind zum Beispiel in der Nacht damit zu beginnen, Runden durch das Zimmer zu laufen, oder in hohen Tönen monoton am Stück zu maunzen, die nur durch liebevolles Eingehen durch uns unterbrochen werden können. Weitere Untersuchungen ihrer Gesundheit werden folgen müssen, um die Kontrolle Ihrer Nierenwerte im Auge zu behalten. Ihre Harnwegsprobleme veranlassen sie dazu die Katzentoilette zeitweise sehr konsequent zu übersehen. Aber auch dafür wird sie hier bei uns alle erdenkliche Hilfe erhalten.

 

2016 verstarb ihr Bruder Winnii an einem akuten Herzproblem/ Herzversagen. Für Teddy hatte das schwere seelische Folgen. Ihre psychischen Symptome haben sich schlagartig wieder vermehrt und verschlimmert. Bis heute zeigt sie immer wieder stereotypisches Mauzen und Kreis-Laufen. 

 

Helfen sie Teddy mit einer Patenschaft, damit wir ihr alle Unterstützungen zukommen lassen können, um ihr eine ausgewogene körperliche und psychische Gesundheit zu ermöglichen.