Unsere Sorgenkätzchen:

Samuel 1 Jahr

 

 

Samuel, geboren September 2017

 

Samuel kam mit seinem kleinen Freund Edgar zu uns in die Tierhilfe. Beide Katerchen stammen aus Rumänien, sind noch Katzenkinder und sie haben beide leider ein Handicap.

 

Samuel kann sei rechtes Vorderbeingelenk  nicht strecken. Vermutlich ist dafür ein Unfall oder Misshandlung die Ursache, so dass sich das Gelenk nicht richtig entwickeln konnte. Er hat sich angewöhnt auf dem geknickten Gelenk zu laufen. Leider verkürzen sich dadurch immer mehr die Sehnen und Muskeln.

 

Es ist nicht möglich ihm das Gelenk wieder funktionsfähig zu richten. Aber man kann ihm das Gelenk versteifen und das Beinchen entsprechend kürzen, so dass er wieder auf dem Pfötchen laufen kann. Er wird das Pfötchen allerdings dann nicht mehr einknicken können.

 

So belassen kann man sein Beinchen nicht, denn sein Gangbild ist schief und krumm, es führt dazu, dass er eines Tages dadurch weitere Probleme in der Schulter und im Rücken bekommen wird.

 

Samuel ist ein  herziges Kerlchen, ganz verschmust und sehr sozial zu allen Katzen und Hunden hier. Mit seinem Freund Edgar, den er liebt und braucht zeigt er jeden Tag wie glücklich und abenteuerlustig er hier ist.

 

Wenn Sie Pate werden möchten für Samuel, dann helfen sie ihm seine Operation und damit verbundene Nachsorge zu ermöglichen, damit er besser laufen und sein Bewegungsapparat für ein ganzes langes Leben gestützt und geschützt werden kann.

Brutus 4 Jahre

Brutus, 4 Jahre,

(geboren 2014) er ist  derzeit unser sorgenvollstes Kätzchen.

 

Er kam mit Louis im Herbst 2018 zu uns, ein ganz charmantes zartes Kerlchen, sehr menschenbezogen, zugewandt, an allem interessiert und fordert ganz zart seine Streicheleinheiten ein.

 

Brutus hat eine Ataxie, die mittelschwer ausgeprägt ist, mit der aber recht gut zurecht kommt. Auf glatten Böden läuft er nicht, sondern fährt eher „Schlittschuh“. Er rutscht mit den Beinchen hinten weg. Trotzdem versucht er sich an höher gelegenen Bettchen oder versucht auf Stühle zu springen, was ihm nicht immer gleich gelingt. Er spielt auch gern mit Bällchen, hopst hinterher oder „rutscht“.

 

Eines Morgens jedoch hat er uns einen gehörigen Schrecken eingejagt.

 

Er konnte früh kaum noch laufen, bog den Rücken krumm, begleitet von weinen und schreien.

 

Mit Schmerzmitteln versorgt musste er in die Klinik gebracht werden.

 

Dort ließen die Schmerzen  wieder nach, aber die Untersuchungen, vor allem die Reflex-Tests ergaben, seine Ataxie ist neurologischer Natur. Er ist nicht gestürzt, das konnte ausgeschlossen werden. Es war ein Ausfall im Gehirn.

 

Er ist leider auch fast blind :-(

 

…und hat insgesamt ganz langsame Reflexe. Daher auch sein immer „staunender“ Blick und sein oft vorsichtiges Wesen.

 

Er kommt damit zurecht, und er weiß sich zu behelfen und seine Defizite auszugleichen, bzw. wird sie als solche gar nicht wahrnehmen. Denn er traut sich zu, den einen oder anderen hier auch mal zu ärgern. Er spielt auch mit, wenn andere mit Bällchen rollen und hält sich immer an die Bälle die Klappern oder andere Geräusche machen.

 

Seine Probleme sind entweder angeboren als Hirnstammdefekt oder wurden durch eine Parasitenerkrankung ausgelöst als er noch klein war. Beides ist sehr wahrscheinlich, denn den Berichten der vorherigen Besitzer zufolge, wuchs er bereits mit dieser Ataxie auf.

 

Die Bluttestergebnisse brachten hervor, dass er möglicherweise vorgeburtlich, oder schon in der frühen Wachstumsphase mit Toxoplasmen in Kontakt gekommen ist. Dies kann neurologische Probleme beim Neugeborenen verursachen, und kommt bei ihm als Auslöser in Betracht.

 

Dadurch kann er  auch wieder motorische Ausfälle und epileptiforme Anfälle erleben  :-(

 

Sein zweites Problem:

 

Leider hatte er gleich mit der Ankunft eine Blasenentzündung und neben das Klöchen gepullert. Es stellte sich heraus, dass er Blasensteine hat. Zum Glück für ihn (noch) nicht obstruktiv. Deshalb bekommt er über einen längeren Zeitraum ein Medikament und ein Supplement, was das Milieu in der Blase entsprechend beeinflussen wird.

 

Leider stellt diese Erkrankung häufig ein wiederkehrendes Problem dar; es ähnelt den chronischen Blasenerkrankungen beim Menschen. Die Rezidivneigung ist nach der Therapiephase sehr hoch.

 

Das sind  natürlich alles keine guten Ergebnisse für Brutus. :-(

 

Aber wir  hoffen und bemühen uns natürlich, dass es gelingt ihn optimal mit Supplementen zu versorgen und er dadurch wenig Probleme haben wird. 

 

Das Eckenpullern ist leider bis heute geblieben, er wird es wohl auch nicht einstellen können, da seine neurologischen Probleme dabei auch eine große Rolle spielen werden.

 

Möchten Sie mit uns Brutus  begleiten und ihm seine Versorgung und weitere medizinische Betreuung sichern, dann unterstützen sie ihn bitte als Pate und können  ihm damit ein Leben in liebevoller und geborgener Obhut sichern.

Lola 14 Jahre

 

Als Lola ( geboren 2003)  zu uns gelangte hatte sie einen vollkommen geschorenen Körper. Wie bei vielen Katzen der langhaarigen Rassen versuchen viele Menschen die Pflege des Fells mittels der Ganzkörperschur zu reduzieren. Leider wird dabei immer unterschlagen, das Katzen nur unter einer Vollnarkose geschoren werden können, da sie niemals diese Prozedur dulden würden. Meist sind diese Katzen so verfilzt, das es nur noch diesen Ausweg gibt um die Knoten aus den Haaren zu entfernen.

 

Für Lola hatte diese Ganzkörperrasur einige heftige Nachteile. Das Haar wuchs zunächst nicht wieder nach. Sie blieb einen ganzen Sommer vollkommen nackt und musste vor der Sonne mit einem Jäckchen und Sunblockern geschützt werden. Wie sich herausstellte, hatte sie durch die Narkose zusätzlich einen Schaden der Nieren erlitten, der zunächst vorrangig behandelt werden musste. Mit viel Flüssigkeit und Diätnahrung konnte ihre recht hohen Nierenwerte wieder gesenkt werden. Für die Zukunft bedeutet dies für die kleine Lola, das ihre Nierenwerte unter Beobachtung bleiben müssen, da sie bei reduzierter Flüssigkeitsaufnahme schnell wieder ansteigen und sie stets viel Flüssigkeit erhalten muss.

 

Das Haar begann im letzten Herbst langsam wieder zu wachsen. Mit reichlicher Gabe an Vit B Komplex, reichhaltigen Ölen und Zinksupplementierungen begann der Körper wieder das Haarwachstum zu aktivieren. Wie sich nun herausstellte verliert Lola regelmäßig großflächig zeitweise ihr Fell, und leider wächst es nicht in seiner früheren Dichte und auch nicht mit Deckhaar und Unterwolle nach. Es ist vielmehr ein fusseliges strohiges Haar, das sie nicht richtig wärmen kann. Lola liegt viel im Körbchen vor dem Ofen und mag es auch, wenn man sie mit weichen Deckchen einhüllt und ihr ein Nestchen baut.

 

Kein Tier bei uns wird einer Ganzkörperschur ausgesetzt. Wir sorgen dafür das alle Katzen mit langem Haar sehr regelmäßig gekämmt und gebürstet werden. Auch dann, wenn manche Katzen erst sehr behutsam lernen müssen, das ein Kamm oder eine Bürste ihr nicht schaden und sie keine Angst davor haben müssen. Mit viel Liebe und Geduld werden alle Langhaarkatzen bei ihrer Fellpflege unterstützt. Auch die kleine Lola kann mittlerweile sehr gut tolerieren das wir sie kämmen und bürsten. Leider verliert sie oft auf Handtellergroßen Flächen ihr Haar und ihre Haut muss während des Sommers vor UV Strahlung geschützt werden.

 

Sie können für Lola eine Patenschaft übernehmen und ihr somit sicherstellen, das sie regelmäßige Kontrolle ihrer Nierenwerte erhalten kann um ihre Gesundheit ein ganzes Leben lang schützen zu können.

 

Simba 14 Jahre

 

( geboren 2003)

Er kam mit 5 Jahren aus Spanien mit einem weiteren Katerkumpelchen. Sie konnten dort gerettet werden, jedoch nur Simba konnte bei uns bleiben, da sein Freund unter schwerer FeLV Infektion litt, 2 Wochen nach Ankunft in der Tierklinik verbrachte, und auf Grund der hohen Ansteckungsgefahr für unsere anderen Mitbewohner nicht bleiben konnte.

 

Simba verbrachte 12 Wochen in Quarantäne bei uns, musste gegen einige Infektionen behandelt werden. Zurückgeblieben ist für ihn, das er sehr anfällig ist, schnell Infektionen aller Art und Magen- und Darmprobleme bekommt. Ein sensibles Katerchen, der zudem keine Krallen an den Vorderbeinchen besitzt. Sie wurden ihm einmal in seinem Heimatland amputiert. Tierfeindliche Menschen glaubten wohl ihr Sofa mit dieser Tierquälerischen Maßnahme zu schützen. Seine Schwanzspitze weist 2 eingeknickte Stellen auf, er mag dort nicht berührt werden. Vermutlich rühren diese Stellen von früheren Brüchen.

 

Simba benötigt auf Grund seiner Sensibilität in der Verdauung zeitweise Schonkost und speziell gefertigte Diäten. Er muss regelmäßig mit Verdauungsunterstützenden Nahrungsergänzungen versorgt werden, damit sein Darmmilieu im Gleichgewicht verbleibt. Immun- stimulierende Substanzen helfen ihm den ständigen Infektionen zu widerstehen.

 

Wenn sie Pate für Simbali werden möchten, helfen sie ihm eine stabile Gesundheit zu erhalten und seine Lebensqualität zu sichern.

 

 

Frida 9 Jahre und Resi 8 Jahre / Mutter und Tochter

 

Frida (geboren 2008)  und ihre Tochter Resi ( geboren 2009)  sind als Notfälle zu uns gelangt. Frida wurde einmal als ganz junge tragende Katze nach dem Umzug ihrer Familie einfach zurückgelassen.

Sie irrte umher und suchte einen Platz in der Nähe von Menschen um ihre Babys zur Welt zu bringen. Auf einem Hof wurde sie zwar geduldet, aber mit ihrem letzten verbleibendem Kind dann doch gewaltsam und bösartig vertrieben. Vor allem für die noch sehr junge Resi wurde dies zu einem prägenden Trauma.

Über die ortsansässige Tierhilfe ohne Tierheim, fand sie zunächst mit ihrem Kind einen Unterschlupf in einem anderen Haus, aber auch da versuchten die benachbarten Menschen sie mit ihrem Kind schnellstmöglich wieder loszuwerden.

Mit Verjagen, Verscheuchen und dem Auslegen von Giften wurde es gefährlich für die Frida und Resi, die niemand haben wollte. Diesem Hilferuf zufolge nahmen wir die beiden bei uns auf.

 

Frida ist eine sehr mitteilungsfreudige Katze, die sich schnell an ihre neuen betreuenden Menschen angeschlossen hat.

Resi blieb leider, auf Grund ihrer schlechten Erfahrungen in der Kindheit, bis heute ein sehr scheues und ängstliches kleine Kätzchen. Menschen gegenüber hat sie sich nie öffnen können, bleibt in sich zurückgezogen, schreckhaft und furchtsam.

In der Katzengruppe hat sie jedoch Kontakte und Anschluss finden können, und im imposanten und ausgeglichenem Simba einen beschützenden Freund.

Das enge und anhängliche Verhältnis zu ihrer Mutter Frida hat sie behalten, es ist elementar für sie jederzeit in der Nähe ihrer Mutter sein zu können. Hat sie ihre Mutter aus den Augen verloren, maunzt sie unglücklich laut und durchdringend, bis sie sie wiedergefunden hat.

 

Wenn Sie mithelfen möchten, Frida und ihrer kleinen Resi das beschützende Zuhause zu erhalten, dann werden Sie Pate für die beiden, und sichern ihnen damit ein Leben in liebevoller und geborgener Obhut.

 

Mnene 14 Jahre und Ludwig 15 Jahre

 

Mnene (geboren 2003) , Ludwig (geboren 2002) und Elizabeth sind durch eine Notfallsituation zu uns gelangt. Ursprünglich wurden Elizabeth und Ludwig als ganz junge Tiere in Tanzania auf der Straße geboren und von liebevollen, deutschen Mitmenschen aufgenommen, gepflegt und versorgt. Die schwangere Elizabeth brachte ein einziges Junges ( Mnene) zu Welt. Alle drei gelangten nach ihrem Auslandsaufenthalt mit ihren Menschen nach Deutschland.

Vor einem halben Jahr stand für die Familie wieder ein längerer Auslandsaufenthalt an, und so suchten Elizabeth, Mnene und Ludwig zusammen ein neues zu Hause. Elizabeth nun mittlerweile 11 Jahre alt, war an Krebs erkrankt und bereits einmal operiert.

 

Mit viel Mühe gelang es jedoch nicht für alle drei zusammen eine neue Familie zu finden, so dass Ludwig von den beiden anderen getrennt und allein vermittelt wurde.

 

Zwischenzeitlich wurden wir auf die beiden anderen älteren Katzen aufmerksam, für die sich leider keine neuen Besitzer finden wollten.

Wir versicherten die beiden zu nehmen, da ihre Aussichten auf Grund ihres hohen Alters verschwindend gering waren, eine neue Heimat zu finden.

 

Zu selben Zeit brachten die neuen Besitzer von Ludwig, das arme und völlig verängstige Kätzchen zurück. Einsam und auf sich allein gestellt, hatte Ludwig allen Lebensmut verloren, und sich selbst aufgegeben. Die neuen Besitzer fanden an der in sich gekehrten und traurigen Ludwig keine Freude und brachten Ludwig wieder zurück.

 

Nun konnten alle drei zusammen ihren Weg in unsere kleine Tierhilfe antreten, und dies erwies sich als großes Glück für Ludwig, die inmitten ihrer Katzenfamilie wieder neuen Mut und Zuversicht schöpfen konnte.

Alle drei haben sich sehr schnell eingelebt und Haus, Garten und ihre neuen Katzenfreunde erobern können.

 

Leider war Elizabeths Krebserkrankung schon sehr weit fortgeschritten. Nach nur wenigen Wochen im neuen zu Hause konnten wir nicht mehr viel für sie tun, als sie liebevoll und sehr behutsam auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Wir sind dennoch sehr froh darüber, dass diese kleine Katzenfamilie zusammen noch einmal einen neuen beschützten Lebensabschnitt antreten durften, auch wenn uns Elizabethchen schon sehr früh wieder verlassen musste.

 

Nun sind Mnene und Ludwig sehr aufeinander angewiesen und es ist ein großen Glück, dass sie sich einander haben können, um sich gegenseitig zu bestärken und ihren Lebensabend genießen können.

 

Bei beiden zeigt sich nun auch ihr fortgeschrittenes Alter…

 

Mnene bekam so langsam Geheimratsecken und die zarte Ludi wurde ein bisschen schmaler.

 

Untersuchungen haben ergeben, dass Mnene eine Schilddrüsenüberfunktion hat und Ludi eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung. Damit sind beide nun in das tägliche Ritual der Medikamentengabe und Supplementen Unterstützung mit eingebunden.

 

Das war nicht so ganz leicht, da Mnene eine solche „energischere Zuwendung“ jetzt nicht eingeplant hatte ;-) Aber mittlerweile klappts ganz prima :-)

 

Einige Auffälligkeiten in Mnenes verhalten haben sich seit seiner Therapie schon sehr verbessert, bei Ludi warte ich gerade darauf, dass sie ein bisschen zunimmt. Ihr Allgemeinbefinden hat sich ebenfalls verbessert und die Symptome wie Erbrechen, Müdigkeit und Zurückgezogenheit sind nach Beginn ihrer Therapie verschwunden.

 

Beide freuen sich nun auf den Frühling, auch wenn sie den Garten noch nicht aufsuchen weil er ihnen zu kalt ist, schauen sie doch jeden Tag nach den Sonneneckchen in der Stube um sich ausgiebig zu sonnen.

 

Die Unterstützung beider Kätzchen bedeutet nun einiges an finanziellen Ausgaben für Nahrungsmittel, Medikamente und Nahrungszusätze.

 

Wenn jemand helfen mag die beiden lieben Senioren Ludi und Mnene zu unterstützen, würden wir uns ganz sehr freuen.

Teddy 11 Jahre

 

Teddy ( geboren 2006) fand mit ihrem Bruder Winnii 2008 bei uns Aufnahme.

Leider hatten diese beiden einen denkbar ungünstigen Start in ihr neues Leben. Von unverarbeiteten Umzügen und vielleicht auch viel Einsamkeit in ihrem früheren Zuhause traumatisiert, waren ihrer beider Magen und Darm von Haaren verfilzt und sie konnten beide lange Zeit überhaupt nicht selbständig essen. Verweigerten dies teils aus Kummer und auf Grund bestehender Magen-Darmprobleme.

 

Beide sind äußerst sensibel und verschüchtert zu uns gelangt. Dennoch musste nach einigen Tagen des Einzugs in unserer Pflegezimmer, die Nahrungsaufnahme durchgesetzt werden. Teddy wog zu diesem Zeitpunkt nicht viel über 2 Kilo und musste dringend Nahrung zu sich nehmen. Auf medikamentösem Wege sollte zumindest vorübergehend der Appetit und das Hungergefühl aktiviert werden. Es stellte sich als äußerst schwierig heraus solch traumatisierten und verschreckten Katzen Medikamente zu verabreichen. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Tierklinik konnte zwar das Problem der Haarverfilzungen im Verdauungssystem behoben werden, aber es löste nicht das mittlerweile akute Unterlassen der selbständigen Nahrungsaufnahme.

Beide Katzen wurden nun von uns mit sehr viel Mühe über Fläschen ernährt. Es war schwieriger als erwartet und stieß bei beiden zunächst auf wenig Mithilfe. Für die kleine Teddy war bereits ein akutes Stadium erreicht, und wollten wir ihr eine parenterale Ernährung durch eine Magensonde in der Tierklinik ersparen, musste sie lernen Nahrung über das Fläschen anzunehmen. Nach und nach lernten sie begreifen, dass sie nur schlucken müssen und kooperierten mit uns. Ebenso langsam und vorsichtig erkundeten sie ihr neues Terrain und die neuen Mitbewohner in ihrem neuen Zu Hause.

 

Bis heute braucht Teddy nach wie vor Hilfe und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme, was sie heute jedoch ganz wunderbar akzeptieren kann. Wie sich herausstellte leidet Teddy unter einer beginnenden Niereninsuffizienz und an wiederkehrenden Blasenentzündungen, die wir in ihrem Verlauf so gut wie nur möglich versuchen einzudämmen und aufzuhalten.

 

Ihr Bruder Winnii dagegen hat es geschafft wunderbar allein zu essen, sich gesundheitlich zu stabilisieren und benötigt nur gelegentlich zusätzliche Hilfe. Er hat viele neue Freunde gefunden mit denen er überglücklich ist.

 

Teddy ist eine ganz liebe und sensible menschenbezogene Katze, die sehr viel Zuwendung benötigt.

 

In unregelmäßigen Abständen zeigt Teddy psychische Probleme mit stereotypen Verhaltensweisen, deren Ursachen bislang ungeklärt sind. Diese Stereotype sind zum Beispiel in der Nacht damit zu beginnen, Runden durch das Zimmer zu laufen, oder in hohen Tönen monoton am Stück zu maunzen, die nur durch liebevolles Eingehen durch uns unterbrochen werden können. Weitere Untersuchungen ihrer Gesundheit werden folgen müssen, um die Kontrolle Ihrer Nierenwerte im Auge zu behalten. Ihre Harnwegsprobleme veranlassen sie dazu die Katzentoilette zeitweise sehr konsequent zu übersehen. Aber auch dafür wird sie hier bei uns alle erdenkliche Hilfe erhalten.

 

2016 verstarb ihr Bruder Winnii an einem akuten Herzproblem/ Herzversagen. Für Teddy hatte das schwere seelische Folgen. Ihre psychischen Symptome haben sich schlagartig wieder vermehrt und verschlimmert. Bis heute zeigt sie immer wieder stereotypisches Mauzen und Kreis-Laufen. 

 

Helfen sie Teddy mit einer Patenschaft, damit wir ihr alle Unterstützungen zukommen lassen können, um ihr eine ausgewogene körperliche und psychische Gesundheit zu ermöglichen.