Unsere Sorgenkätzchen:

Samuel 1 Jahr

 

 

Samuel, geboren September 2017

 

Samuel kam mit seinem kleinen Freund Edgar zu uns in die Tierhilfe. Beide Katerchen stammen aus Rumänien, sind noch Katzenkinder und sie haben beide leider ein Handicap.

 

Samuel kann sei rechtes Vorderbeingelenk  nicht strecken. Vermutlich ist dafür ein Unfall oder Misshandlung die Ursache, so dass sich das Gelenk nicht richtig entwickeln konnte. Er hat sich angewöhnt auf dem geknickten Gelenk zu laufen. Leider verkürzen sich dadurch immer mehr die Sehnen und Muskeln.

 

Es ist nicht möglich ihm das Gelenk wieder funktionsfähig zu richten. Aber man kann ihm das Gelenk versteifen und das Beinchen entsprechend kürzen, so dass er wieder auf dem Pfötchen laufen kann. Er wird das Pfötchen allerdings dann nicht mehr einknicken können.

 

So belassen kann man sein Beinchen nicht, denn sein Gangbild ist schief und krumm, es führt dazu, dass er eines Tages dadurch weitere Probleme in der Schulter und im Rücken bekommen wird.

 

Samuel ist ein  herziges Kerlchen, ganz verschmust und sehr sozial zu allen Katzen und Hunden hier. Mit seinem Freund Edgar, den er liebt und braucht zeigt er jeden Tag wie glücklich und abenteuerlustig er hier ist.

 

Wenn Sie Pate werden möchten für Samuel, dann helfen sie ihm seine Operation und damit verbundene Nachsorge zu ermöglichen, damit er besser laufen und sein Bewegungsapparat für ein ganzes langes Leben gestützt und geschützt werden kann.

Lino 6 Jahre

 

 

 

Am ersten Tag des neuen Jahres 2014 kam der vierjährige Kater Wuschelino

 ( geboren 2001) in die Tierhilfe.

 

Vom ehemaligen separat gehaltenem Zuchtkater gelangte Lino in verschiedene Familien, wurde aber leider immer wieder ausgeschlossen auf Grund seiner Verdauungserkrankung, (Unverträglichkeiten, oft Dauer-Durchfall, bis zu 6 x sehr üblen Kotabsatz am Tag, )

 

Zu seinem großen Unglück kam er dann in eine Familie, in der ihm  aus diesem Grund, die Fütterung extrem einschränkt wurde – damit er nicht so viel Kotabsatz hat! – und wieder ausgesperrt. Hier baute Lino völlig ab und vereinsamte schließlich.

 

Dann nahm sich eine Freundin des Katers an, der abgemagerte Kater konnte aufgepäppelt werden und endlich seinen Hunger stillen. Es zeigte sich, dass er sehr anhänglich aber auch besitzergreifend sein kann.

Zu seinem Pech erlitt er nun  eine Giardien-Erkrankung, die sich hinzog und er wurde, auf Grund der Ansteckungsgefahr wieder separiert gehalten.

 

Mit den Katzen dort, konnte er sich anschließend nicht gut verstehen, eine Miez litt sehr darunter, Lino ist sehr groß und kann kein Futter und nur schwer Aufmerksamkeiten teilen und er holt im Zorn ganz ordentlich aus.

 

Nun suchte Lino wieder ein neues Zuhause. Es fand sich keins….sein Verdauungsproblem und sein Schwierigkeiten sich zu integrieren, standen ihm im Weg.

 

Umzug ins Tierhäuschen. 2014.  Hier hatte er gleich am zweiten Tag einen Rückfall der Giardien-Erkrankung. Wieder war er, auf Grund der hohen Ansteckungsgefahr, alleine. 6 Wochen lang. Aber die Giardien konnten nun ausgeheilt werden.

 

Im Tierhäuschen musste er anschließend lernen mit den anderen Katzen zurecht zu kommen. Und es fiel  ihm sehr schwer.

 

Er hat nie lernen können ein Sozialverhalten zu üben und anzuwenden. Lino fühlt sich schnell bedroht und greift an.

Die erste Zeit hat er hier alles ziemlich durcheinander gebracht.

 

Nach und nach konnte er mit viel Hilfe und mit den ruhigen stabilen Katzen hier lernen,  die Signale der anderen zu deuten und zu respektieren.

 

Sein Futter bekommt er aus diesem Grund, als erster und nur für sich allein und mehrmals auf diese Weise am Tag. Da kann er in Ruhe essen und muss nichts verteidigen. Das gibt ihm für die restliche Zeit des Tages sehr viel mehr Gelassenheit.

 

Auch wenn er hier lange Schwierigkeiten hatte zu akzeptieren, dass sich Räume, Garten und Menschen mit den anderen Mitbewohnern geteilt werden müssen, hat er in einem Jahr gute Fortschritte machen können. Und er hat einen festen lieben Freund: Den Winni. Das soziale und immer ganz friedfertige Wesen des Winni gibt ihm sehr viel Halt.

 

Linos Verdauungsprobleme haben sich nach langer Suche und Untersuchungen als Autoimmunerkrankung herausgestellt. Seit er behandelt wird, ist auch das leichter für ihn und er kann sich deutlich mehr entspannen.

 

Heute ist er ein zufriedener glücklicher Kater, der vielleicht nicht so viele Freunde finden konnte, aber er weiß nun, wie man andere Katzen respektiert, er hat seinen Platz in der Gruppe finden können und muss sein lieb gewonnenes zu Hause auch niemals mehr verlassen ;-)

 

update: 

Lino  war nun in der Tierklinik Dresden, damit abgeklärt werden konnte, weshalb er so lange schon Blasenprobleme hat und immer wieder Blut im Urin, Appetitlosigkeit, Unwohlsein und ihm bisher auch keine Therapie richtig helfen konnte. Mit der Zeit kamen die Gedanken auf, dass er ein größeres Problem haben könnte. 

 

Bei Lino ist es nicht möglich mit gutem Zureden an eine Blutprobe zu kommen, auch röntgen oder Ultraschall sind Angriffe auf seinen Körper die er nicht dulden kann. Demzufolge musste er den ganzen Tag in der Klinik bleiben, weil er für seine Untersuchungen sediert und überwacht wurde.

Dies war zugleich auch die erste Möglichkeit ihm etliche Verfilzungen aus seinem dichten Fell kämmen/schneiden zu lassen.

 

Die Ergebnisse der Untersuchungen waren leider sehr erschreckend. :-(

 

Eine Niere arbeitet bereits nicht mehr. In der anderen Niere haben sich Oxalatsteine gebildet. Diese gravierende Diagnose erklärt nun seine Probleme und  Unsauberkeit.

Er ist erst 6 Jahre jung :-(

 

Nun gilt es ihm nierenschonende Ernährung zukommen zu lassen, was bei seinen Nahrungsmittelunverträglichkeiten schwierig werden wird, sowie täglich für reichliche Flüssigkeitsaufnahme zu sorgen und entsprechende Nahrungsergänzungen zu finden. Und zu hoffen, dass sich die Oxalatsteine nicht weiter vergrößern.

 

Das sind deprimierende Erkenntnisse und eine traurige Lage für Linolein :-(

 

Für Lino werden regelmäßige Kontrollen notwendig werden. In der Klinik und der örtlichen Tierpraxis sind in den vergangenen Wochen Rechnungen für Behandlungen von Nuschka, Thaddeusz, Leila, Teddy und nun auch Lino angelaufen, deren Bewältigung die Tierhilfe  nur sehr schwer verwirklichen kann. Wir sind sehr dankbar, dass es möglich ist, die Beträge stunden zu können, aber es werden weitere Rechnungen für Kontrolluntersuchungen anfallen….

 

Februar 2018. Lino hat Krebs / Lymphom :-(

 

Seit März läuft seine Chemotherapie. Es ist erstaunlich wie gut er das meistert. Alle seine Symptom sind bereis verschwunden, er hat kaum Nebenwirkungen. Wir hoffen für ihn das sich das so hält und weiterhin positiv vorwärts geht.

 

Wenn jemand Lino helfen kann und ihn unterstützen möchte, oder eine Patenschaft übernehmen könnte, sind wir sehr dankbar für jede Hilfe für die Schützlinge, damit sie alle die Zeit, die ihnen bleibt, hier in ihrem Tierhäuschen so glücklich und so zufrieden wie nur möglich, verbringen können.

 

Blacky 17 Jahre 

Das Blackylein (geboren 2000) kam zu uns, weil es in seiner Familie zu Allergien eines Kindes kam und er ein neues Zuhause suchte. Blacky war zu diesem Zeitpunkt bereits ein Senior, aber bei erstaunlich guter Gesundheit. Er liebt es, lange und ausgiebig zu schmusen und bleibt immer in der Nähe seines Menschen, sucht Kontakt und ganz viel Streicheleinheiten. Aber er braucht es auch sich zurückziehen zu können und ebenso ausgiebig zu schlummern. Deshalb besteht Blacky hier nach wie vor auf seinem eigenen Zimmer, in das er tagsüber schnarcheln geht und auch in der Nacht oft für sich haben möchte. Und er möchte sein eigenes Essen haben, da teilt er sich nicht gern hinein ;-)

 

2016 wurde Blacky sehr plötzlich sehr krank und hatte mit heftigem Erbrechen zu kämpfen. Später stellte sich heraus, dass er Unterstützung für sein Herz und die Pankreas benötigt. Und so wurde auch Blacky zu einem Flaschenkätzchen. Damit er immer gut mit Flüssigkeit versorgt ist, bekommt er 2x  am Tag eine spezielle verflüssigte Diät und seine Medikamente. Das klappt ganz wunderbar und er fühlte sich schnell sehr viel besser.  Damit das auch so bleibt, wurde seine Unterstützung beibehalten.

 

Er lebt sehr gut und sehr zufrieden damit, das freundliche und sanfte Blackylein. Seine Kontrolluntersuchungen ergaben zufriedenstellende Ergebnisse.

 

Wenn Sie Blacky unterstützen möchten und ihm helfen wollen, dass er seinen Lebensabend weiterhin so gemütlich und zufrieden verbringen kann, dann werden Sie Pate und sichern ihm sein ganz persönliches Lebensglück hier in der Tierhilfe LEO. 

Emmily 16 Jahre

 

Emmily wurde 2001 geboren. Sie litt in Ihrer Vergangenheit vermutlich unter heftigen chronischen Zahnfleischentzündungen, in deren Folge sie fast alle Zähne verloren hat. Da sie keine Vorderzähne und Eckzähne besitzt fällt buchstäblich ihre Zunge aus dem Mund, sie kann sie nicht bewusst im Mund behalten, da sie einen kurzen Perser typischen Kiefer besitzt und der Halt für die Zunge nicht mehr vorhanden ist. Emma kann Nahrung nur in breiiger Form aufnehmen.

 

Emma hat auch eine Venenstauung, die zu heftigen Hustenanfällen führt. Auch Emmily muss Medikamente ( Diuretika) erhalten um ihr eine optimale Gesundheit gewährleisten zu können.

 

Seit Oktober 2017 steht fest das sie unter einer CNI leidet, die leider schon recht weit fortgeschritten ist. Sie hat Anfag 2018 eine über 3 Tage andauernde Venendruckinfusion erhalten und richtig gute Ergebnisse für ihr Wohlbefinden erreicht. Die Nierenwerte sind nicht wie erhofft gesunken, sondern nur ein kleines bisschen. Aber Emmalein wandert weiter ihrer Wege und wird assistiert gefüttert unterstützt. Es geht ihr sehr gut damit.

 

Mitte des Jahre 2018 begann sie sich schlechter zu fühlen. Daraufhin hat sie hier zu Hause tägliche subkutane Infusionen erhalten, mit denen sie sich gleich sehr viel besserfühlte.

 

Wir hoffen für sie, dass sie diese Verbesserung lange halten kann.

 

Werden sie Pate für Emmily, damit das Buntelchen hier in ihrer Katzengruppe noch viele glückliche Jahre erleben kann.

Lola 14 Jahre

 

Als Lola ( geboren 2003)  zu uns gelangte hatte sie einen vollkommen geschorenen Körper. Wie bei vielen Katzen der langhaarigen Rassen versuchen viele Menschen die Pflege des Fells mittels der Ganzkörperschur zu reduzieren. Leider wird dabei immer unterschlagen, das Katzen nur unter einer Vollnarkose geschoren werden können, da sie niemals diese Prozedur dulden würden. Meist sind diese Katzen so verfilzt, das es nur noch diesen Ausweg gibt um die Knoten aus den Haaren zu entfernen.

 

Für Lola hatte diese Ganzkörperrasur einige heftige Nachteile. Das Haar wuchs zunächst nicht wieder nach. Sie blieb einen ganzen Sommer vollkommen nackt und musste vor der Sonne mit einem Jäckchen und Sunblockern geschützt werden. Wie sich herausstellte, hatte sie durch die Narkose zusätzlich einen Schaden der Nieren erlitten, der zunächst vorrangig behandelt werden musste. Mit viel Flüssigkeit und Diätnahrung konnte ihre recht hohen Nierenwerte wieder gesenkt werden. Für die Zukunft bedeutet dies für die kleine Lola, das ihre Nierenwerte unter Beobachtung bleiben müssen, da sie bei reduzierter Flüssigkeitsaufnahme schnell wieder ansteigen und sie stets viel Flüssigkeit erhalten muss.

 

Das Haar begann im letzten Herbst langsam wieder zu wachsen. Mit reichlicher Gabe an Vit B Komplex, reichhaltigen Ölen und Zinksupplementierungen begann der Körper wieder das Haarwachstum zu aktivieren. Wie sich nun herausstellte verliert Lola regelmäßig großflächig zeitweise ihr Fell, und leider wächst es nicht in seiner früheren Dichte und auch nicht mit Deckhaar und Unterwolle nach. Es ist vielmehr ein fusseliges strohiges Haar, das sie nicht richtig wärmen kann. Lola liegt viel im Körbchen vor dem Ofen und mag es auch, wenn man sie mit weichen Deckchen einhüllt und ihr ein Nestchen baut.

 

Kein Tier bei uns wird einer Ganzkörperschur ausgesetzt. Wir sorgen dafür das alle Katzen mit langem Haar sehr regelmäßig gekämmt und gebürstet werden. Auch dann, wenn manche Katzen erst sehr behutsam lernen müssen, das ein Kamm oder eine Bürste ihr nicht schaden und sie keine Angst davor haben müssen. Mit viel Liebe und Geduld werden alle Langhaarkatzen bei ihrer Fellpflege unterstützt. Auch die kleine Lola kann mittlerweile sehr gut tolerieren das wir sie kämmen und bürsten. Leider verliert sie oft auf Handtellergroßen Flächen ihr Haar und ihre Haut muss während des Sommers vor UV Strahlung geschützt werden.

 

Sie können für Lola eine Patenschaft übernehmen und ihr somit sicherstellen, das sie regelmäßige Kontrolle ihrer Nierenwerte erhalten kann um ihre Gesundheit ein ganzes Leben lang schützen zu können.

 

Simba 14 Jahre

 

( geboren 2003)

Er kam mit 5 Jahren aus Spanien mit einem weiteren Katerkumpelchen. Sie konnten dort gerettet werden, jedoch nur Simba konnte bei uns bleiben, da sein Freund unter schwerer FeLV Infektion litt, 2 Wochen nach Ankunft in der Tierklinik verbrachte, und auf Grund der hohen Ansteckungsgefahr für unsere anderen Mitbewohner nicht bleiben konnte.

 

Simba verbrachte 12 Wochen in Quarantäne bei uns, musste gegen einige Infektionen behandelt werden. Zurückgeblieben ist für ihn, das er sehr anfällig ist, schnell Infektionen aller Art und Magen- und Darmprobleme bekommt. Ein sensibles Katerchen, der zudem keine Krallen an den Vorderbeinchen besitzt. Sie wurden ihm einmal in seinem Heimatland amputiert. Tierfeindliche Menschen glaubten wohl ihr Sofa mit dieser Tierquälerischen Maßnahme zu schützen. Seine Schwanzspitze weist 2 eingeknickte Stellen auf, er mag dort nicht berührt werden. Vermutlich rühren diese Stellen von früheren Brüchen.

 

Simba benötigt auf Grund seiner Sensibilität in der Verdauung zeitweise Schonkost und speziell gefertigte Diäten. Er muss regelmäßig mit Verdauungsunterstützenden Nahrungsergänzungen versorgt werden, damit sein Darmmilieu im Gleichgewicht verbleibt. Immun- stimulierende Substanzen helfen ihm den ständigen Infektionen zu widerstehen.

 

Wenn sie Pate für Simbali werden möchten, helfen sie ihm eine stabile Gesundheit zu erhalten und seine Lebensqualität zu sichern.

 

 

Strolchi  16 Jahre

Strolchi (geboren 2001)  kam mit ihrer Schwester Susi  zu uns in die Tierhilfe. Beide hatten sich ganz flink eingelebt und genossen von Anfang an das Zusammenleben mit anderen Katzen. Anfänglich blieb Strolli Menschen gegenüber noch ein ganzes Stück vorsichtig und tauten dann aber merklich auf. Als ihre Schwester Susi leider sehr plötzlich verstarb, begann sie noch näher heranzurücken und sich täglich viele Streicheleinheiten zu holen. Bis heute ist das so geblieben.

 

Strolli ist altersdement und fast gänzlich taub.  Sie vergisst ganz oft wo sie sich befindet wenn sie aus dem Schlaf erwacht. Sie muss sich sortieren und braucht manches Mal eine ganze Weile, bis sie wieder mit sich und ihrer Umwelt zurechtfindet.

Ihre Geschäfte erledigt sie mitunter in Körbchen statt im Katzenklo,  meist im festen Glauben die Toilette zu benutzen. Anschließend ist sie oft noch eine Weile desorientiert und verwirrt. Aber sobald sie sich zurechtfindet und ihren Menschen wiedererkennt,  kommt sie immer freudestrahlend und mit hohen lauten Tönen,  mauzend angelaufen und sichert sich den besten Platz, zufrieden und glücklich.

 

Erhalten Sie ihr diesen fröhlichen Platz in ihrem glücklichen Senioren-Leben mit einer Übernahme einer Patenschaft und sichern Sie Strolli  ihren Lebensabend. 

Frida 9 Jahre und Resi 8 Jahre / Mutter und Tochter

 

Frida (geboren 2008)  und ihre Tochter Resi ( geboren 2009)  sind als Notfälle zu uns gelangt. Frida wurde einmal als ganz junge tragende Katze nach dem Umzug ihrer Familie einfach zurückgelassen.

Sie irrte umher und suchte einen Platz in der Nähe von Menschen um ihre Babys zur Welt zu bringen. Auf einem Hof wurde sie zwar geduldet, aber mit ihrem letzten verbleibendem Kind dann doch gewaltsam und bösartig vertrieben. Vor allem für die noch sehr junge Resi wurde dies zu einem prägenden Trauma.

Über die ortsansässige Tierhilfe ohne Tierheim, fand sie zunächst mit ihrem Kind einen Unterschlupf in einem anderen Haus, aber auch da versuchten die benachbarten Menschen sie mit ihrem Kind schnellstmöglich wieder loszuwerden.

Mit Verjagen, Verscheuchen und dem Auslegen von Giften wurde es gefährlich für die Frida und Resi, die niemand haben wollte. Diesem Hilferuf zufolge nahmen wir die beiden bei uns auf.

 

Frida ist eine sehr mitteilungsfreudige Katze, die sich schnell an ihre neuen betreuenden Menschen angeschlossen hat.

Resi blieb leider, auf Grund ihrer schlechten Erfahrungen in der Kindheit, bis heute ein sehr scheues und ängstliches kleine Kätzchen. Menschen gegenüber hat sie sich nie öffnen können, bleibt in sich zurückgezogen, schreckhaft und furchtsam.

In der Katzengruppe hat sie jedoch Kontakte und Anschluss finden können, und im imposanten und ausgeglichenem Simba einen beschützenden Freund.

Das enge und anhängliche Verhältnis zu ihrer Mutter Frida hat sie behalten, es ist elementar für sie jederzeit in der Nähe ihrer Mutter sein zu können. Hat sie ihre Mutter aus den Augen verloren, maunzt sie unglücklich laut und durchdringend, bis sie sie wiedergefunden hat.

 

Wenn Sie mithelfen möchten, Frida und ihrer kleinen Resi das beschützende Zuhause zu erhalten, dann werden Sie Pate für die beiden, und sichern ihnen damit ein Leben in liebevoller und geborgener Obhut.

 

Mnene 14 Jahre und Ludwig 15 Jahre

 

Mnene (geboren 2003) , Ludwig (geboren 2002) und Elizabeth sind durch eine Notfallsituation zu uns gelangt. Ursprünglich wurden Elizabeth und Ludwig als ganz junge Tiere in Tanzania auf der Straße geboren und von liebevollen, deutschen Mitmenschen aufgenommen, gepflegt und versorgt. Die schwangere Elizabeth brachte ein einziges Junges ( Mnene) zu Welt. Alle drei gelangten nach ihrem Auslandsaufenthalt mit ihren Menschen nach Deutschland.

Vor einem halben Jahr stand für die Familie wieder ein längerer Auslandsaufenthalt an, und so suchten Elizabeth, Mnene und Ludwig zusammen ein neues zu Hause. Elizabeth nun mittlerweile 11 Jahre alt, war an Krebs erkrankt und bereits einmal operiert.

 

Mit viel Mühe gelang es jedoch nicht für alle drei zusammen eine neue Familie zu finden, so dass Ludwig von den beiden anderen getrennt und allein vermittelt wurde.

 

Zwischenzeitlich wurden wir auf die beiden anderen älteren Katzen aufmerksam, für die sich leider keine neuen Besitzer finden wollten.

Wir versicherten die beiden zu nehmen, da ihre Aussichten auf Grund ihres hohen Alters verschwindend gering waren, eine neue Heimat zu finden.

 

Zu selben Zeit brachten die neuen Besitzer von Ludwig, das arme und völlig verängstige Kätzchen zurück. Einsam und auf sich allein gestellt, hatte Ludwig allen Lebensmut verloren, und sich selbst aufgegeben. Die neuen Besitzer fanden an der in sich gekehrten und traurigen Ludwig keine Freude und brachten Ludwig wieder zurück.

 

Nun konnten alle drei zusammen ihren Weg in unsere kleine Tierhilfe antreten, und dies erwies sich als großes Glück für Ludwig, die inmitten ihrer Katzenfamilie wieder neuen Mut und Zuversicht schöpfen konnte.

Alle drei haben sich sehr schnell eingelebt und Haus, Garten und ihre neuen Katzenfreunde erobern können.

 

Leider war Elizabeths Krebserkrankung schon sehr weit fortgeschritten. Nach nur wenigen Wochen im neuen zu Hause konnten wir nicht mehr viel für sie tun, als sie liebevoll und sehr behutsam auf ihrem letzten Weg zu begleiten.

Wir sind dennoch sehr froh darüber, dass diese kleine Katzenfamilie zusammen noch einmal einen neuen beschützten Lebensabschnitt antreten durften, auch wenn uns Elizabethchen schon sehr früh wieder verlassen musste.

Nun sind Mnene und Ludwig sehr aufeinander angewiesen und es ist ein großen Glück, dass sie sich einander haben können, um sich gegenseitig zu bestärken und ihren Lebensabend genießen können.

 

Wenn Sie das Schicksal der drei weitgereisten Kätzchen berührt und Sie ihren letzten Lebensabschnitt unterstützen möchten, dann werden Sie Pate für Mnene und Ludwig.

 

Teddy 11 Jahre

 

Teddy ( geboren 2006) fand mit ihrem Bruder Winnii 2008 bei uns Aufnahme.

Leider hatten diese beiden einen denkbar ungünstigen Start in ihr neues Leben. Von unverarbeiteten Umzügen und vielleicht auch viel Einsamkeit in ihrem früheren Zuhause traumatisiert, waren ihrer beider Magen und Darm von Haaren verfilzt und sie konnten beide lange Zeit überhaupt nicht selbständig essen. Verweigerten dies teils aus Kummer und auf Grund bestehender Magen-Darmprobleme.

 

Beide sind äußerst sensibel und verschüchtert zu uns gelangt. Dennoch musste nach einigen Tagen des Einzugs in unserer Pflegezimmer, die Nahrungsaufnahme durchgesetzt werden. Teddy wog zu diesem Zeitpunkt nicht viel über 2 Kilo und musste dringend Nahrung zu sich nehmen. Auf medikamentösem Wege sollte zumindest vorübergehend der Appetit und das Hungergefühl aktiviert werden. Es stellte sich als äußerst schwierig heraus solch traumatisierten und verschreckten Katzen Medikamente zu verabreichen. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Tierklinik konnte zwar das Problem der Haarverfilzungen im Verdauungssystem behoben werden, aber es löste nicht das mittlerweile akute Unterlassen der selbständigen Nahrungsaufnahme.

Beide Katzen wurden nun von uns mit sehr viel Mühe über Fläschen ernährt. Es war schwieriger als erwartet und stieß bei beiden zunächst auf wenig Mithilfe. Für die kleine Teddy war bereits ein akutes Stadium erreicht, und wollten wir ihr eine parenterale Ernährung durch eine Magensonde in der Tierklinik ersparen, musste sie lernen Nahrung über das Fläschen anzunehmen. Nach und nach lernten sie begreifen, dass sie nur schlucken müssen und kooperierten mit uns. Ebenso langsam und vorsichtig erkundeten sie ihr neues Terrain und die neuen Mitbewohner in ihrem neuen Zu Hause.

 

Bis heute braucht Teddy nach wie vor Hilfe und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme, was sie heute jedoch ganz wunderbar akzeptieren kann. Wie sich herausstellte leidet Teddy unter einer beginnenden Niereninsuffizienz und an wiederkehrenden Blasenentzündungen, die wir in ihrem Verlauf so gut wie nur möglich versuchen einzudämmen und aufzuhalten.

 

Ihr Bruder Winnii dagegen hat es geschafft wunderbar allein zu essen, sich gesundheitlich zu stabilisieren und benötigt nur gelegentlich zusätzliche Hilfe. Er hat viele neue Freunde gefunden mit denen er überglücklich ist.

 

Teddy ist eine ganz liebe und sensible menschenbezogene Katze, die sehr viel Zuwendung benötigt.

 

In unregelmäßigen Abständen zeigt Teddy psychische Probleme mit stereotypen Verhaltensweisen, deren Ursachen bislang ungeklärt sind. Diese Stereotype sind zum Beispiel in der Nacht damit zu beginnen, Runden durch das Zimmer zu laufen, oder in hohen Tönen monoton am Stück zu maunzen, die nur durch liebevolles Eingehen durch uns unterbrochen werden können. Weitere Untersuchungen ihrer Gesundheit werden folgen müssen, um die Kontrolle Ihrer Nierenwerte im Auge zu behalten. Ihre Harnwegsprobleme veranlassen sie dazu die Katzentoilette zeitweise sehr konsequent zu übersehen. Aber auch dafür wird sie hier bei uns alle erdenkliche Hilfe erhalten.

 

2016 verstarb ihr Bruder Winnii an einem akuten Herzproblem/ Herzversagen. Für Teddy hatte das schwere seelische Folgen. Ihre psychischen Symptome haben sich schlagartig wieder vermehrt und verschlimmert. Bis heute zeigt sie immer wieder stereotypisches Mauzen und Kreis-Laufen. 

 

Helfen sie Teddy mit einer Patenschaft, damit wir ihr alle Unterstützungen zukommen lassen können, um ihr eine ausgewogene körperliche und psychische Gesundheit zu ermöglichen.

 

 

 

 

Das Thaddeuszl verstarb im Juni  diesen Jahres :-(

 

Er kam ganz klein in die Gruppe, ein Zwerglein nur, dass in die Jacke passte und munter daraus hervorlugte. Er hat seine vielen schönen Jahre mit vielen Freunden gemütlich und gediegen verbracht,  ein ruhiges Bübchen, immer zufrieden.

 

16 Jahre ist er nun und hat sein 17. Lebensjahr begonnen, was leider unter keinem günstigen Sternchen steht.

 

Seine Niereninsuffizienz ist vorangeschritten und es gibt keine Genesung mehr für ihn.

Dazu kommen gravierende Herzprobleme, die er aber entgegen allen Prognosen meisterhaft bewältigt und er zeigt  jeden Tag aufs neue seinen Lebenswillen und wie er sich vom Tage nimmt was ihn glücklich macht.

 

Alles was nun zu tun bleibt, ist ihm in seinem letzten Lebensabschnitt so viel Liebe, Fürsorge und palliative Hilfe zukommen zu lassen, wie nur möglich und ihm nützlich ist. 

 

Damit das so bleiben kann, braucht er auch Ihre Hilfe. Wenn Sie Thaddeuszl unterstützen möchten, können Sie Pate werden und ihm helfen, seinen zufriedenen Lebensabend zu erhalten.